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Divertikulitis: Symptome, Ursachen und Behandlun

Divertikulitis: Symptome, Ursachen und Behandlun

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22 Juni 2026
Spezialisten auf diesem Gebiet
Inhaltsverzeichnis
  • Was ist Divertikulitis?
  • Divertikulose und Divertikulitis: Wo liegt der Unterschied?
  • Divertikulitis Symptome
  • Divertikulitis Ursachen
  • Risikofaktoren für Divertikulitis
  • Akute Divertikulitis
  • Mögliche Komplikationen einer Divertikulitis
  • Divertikulitis Diagnose
  • Divertikulitis Behandlung
  • Wann ist eine Operation notwendig?
  • Divertikulitis Ernährung
  • Kann man einer Divertikulitis vorbeugen?
  • Leben mit Divertikulose und Divertikulitis
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Viele Menschen haben sogenannte Divertikel, ohne jemals Beschwerden zu entwickeln. Erst wenn sich diese Ausstülpungen entzünden, spricht man von einer Divertikulitis. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung können helfen, Komplikationen zu vermeiden und die Beschwerden effektiv zu kontrollieren.

Was ist Divertikulitis?

Divertikulitis bezeichnet die Entzündung von Divertikeln im Darm. Divertikel sind kleine Ausstülpungen der Darmwand, die vor allem im Dickdarm entstehen können. Sie treten besonders häufig im sogenannten Sigma auf, einem Abschnitt des Dickdarms im linken Unterbauch.

Divertikel im Darm: Häufiger als viele denken

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, Divertikel zu entwickeln. Viele Menschen bemerken diese Veränderungen nie, da sie keine Beschwerden verursachen.

Die bloße Anwesenheit von Divertikeln wird als Divertikulose bezeichnet und ist nicht mit einer Entzündung gleichzusetzen.

Was passiert bei einer Divertikulitis?

Bei einer Divertikulitis entzünden sich einzelne oder mehrere Divertikel. Dadurch kann es zu Schmerzen, Schwellungen und weiteren Beschwerden kommen. In manchen Fällen bleibt die Entzündung auf einen kleinen Bereich begrenzt, während sie in anderen Fällen zu Komplikationen führen kann.

Divertikulose und Divertikulitis: Wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe Divertikulose und Divertikulitis werden häufig verwechselt. Medizinisch handelt es sich jedoch um unterschiedliche Zustände.

Divertikulose ohne Beschwerden

Bei einer Divertikulose sind Divertikel vorhanden, jedoch ohne Entzündung. Viele Betroffene erfahren erst durch eine Darmspiegelung oder andere Untersuchungen von ihrem Befund.

Eine Divertikulose verursacht häufig keine Symptome und muss nicht zwangsläufig behandelt werden.

Divertikulitis mit Entzündung

Kommt es zu einer Entzündung der Divertikel, spricht man von einer Divertikulitis. In diesem Fall treten typischerweise Beschwerden auf, die ärztlich abgeklärt werden sollten.

Divertikulitis Symptome

Die Symptome einer Divertikulitis können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Während manche Betroffene nur leichte Beschwerden verspüren, entwickeln andere deutlich stärkere Symptome.

Schmerzen im linken Unterbauch

Das häufigste Symptom sind Schmerzen im linken Unterbauch. Diese entstehen, weil die meisten Divertikel im linken Abschnitt des Dickdarms auftreten.

Die Schmerzen können dauerhaft vorhanden sein oder sich bei Bewegung und Druck verstärken. Viele Betroffene beschreiben sie als ziehend, drückend oder krampfartig.

Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl

Da es sich um eine Entzündung handelt, können Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. Die Betroffenen fühlen sich häufig abgeschlagen und weniger belastbar.

Verdauungsbeschwerden

Eine Divertikulitis kann verschiedene Verdauungsprobleme verursachen. Dazu gehören:

  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Schmerzen beim Stuhlgang

Die Beschwerden können individuell unterschiedlich ausgeprägt sein.

Übelkeit und Appetitlosigkeit

Insbesondere bei stärkeren Entzündungen können Übelkeit, Appetitlosigkeit und gelegentlich Erbrechen auftreten. Diese Symptome sind oft Ausdruck einer aktiven Entzündungsreaktion.

Wann sollten Symptome ärztlich abgeklärt werden?

Starke oder neu auftretende Bauchschmerzen, Fieber, Blut im Stuhl oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands sollten ärztlich untersucht werden. Eine frühzeitige Diagnose kann helfen, Komplikationen zu vermeiden.

Divertikulitis Ursachen

Die genauen Ursachen einer Divertikulitis sind nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die zur Entstehung beitragen können.

Entzündung eines Divertikels

Eine mögliche Ursache ist die Ansammlung von Stuhlresten in einem Divertikel. Dadurch können Reizungen und Entzündungsreaktionen entstehen.

Die Entzündung kann auf die Umgebung übergreifen und Beschwerden verursachen.

Veränderungen der Darmwand

Mit zunehmendem Alter verliert die Darmwand teilweise an Elastizität. Gleichzeitig können Druckverhältnisse im Darm die Bildung von Divertikeln begünstigen.

Einfluss der Darmflora

Auch Veränderungen des Darmmikrobioms werden als möglicher Einflussfaktor diskutiert. Die genauen Zusammenhänge werden weiterhin wissenschaftlich untersucht.

Risikofaktoren für Divertikulitis

Bestimmte Faktoren können das Risiko für die Entwicklung einer Divertikulitis erhöhen.

Höheres Lebensalter

Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Divertikel treten insbesondere bei Menschen über 50 Jahren häufiger auf.

Ballaststoffarme Ernährung

Eine langfristig ballaststoffarme Ernährung wird mit der Entstehung von Divertikeln in Verbindung gebracht. Ballaststoffe unterstützen eine normale Darmfunktion und können das Stuhlvolumen erhöhen.

Bewegungsmangel

Regelmäßige körperliche Aktivität kann sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken. Bewegungsmangel wird dagegen als möglicher Risikofaktor betrachtet.

Übergewicht

Übergewicht kann mit einem erhöhten Risiko für Divertikulitis und deren Komplikationen verbunden sein.

Rauchen

Rauchen wird mit verschiedenen Erkrankungen des Verdauungssystems in Verbindung gebracht und kann auch den Verlauf einer Divertikulitis beeinflussen.

Akute Divertikulitis

Eine akute Divertikulitis beschreibt eine aktive Entzündungsphase mit typischen Beschwerden. Die Schwere kann von milden Symptomen bis zu komplizierten Verläufen reichen.

Leichte akute Divertikulitis

Bei einer unkomplizierten Divertikulitis ist die Entzündung auf den Darm begrenzt. Die Beschwerden können häufig konservativ behandelt werden.

Wiederkehrende Entzündungen

Einige Menschen entwickeln wiederholt entzündliche Episoden. In solchen Fällen wird individuell geprüft, welche Behandlungsstrategie langfristig sinnvoll ist.

Wie lange dauert ein Schub?

Die Dauer einer akuten Divertikulitis kann unterschiedlich sein. Viele Betroffene bemerken innerhalb weniger Tage bis Wochen eine deutliche Besserung der Beschwerden.

Mögliche Komplikationen einer Divertikulitis

Obwohl viele Fälle unkompliziert verlaufen, können in einigen Situationen Komplikationen auftreten.

Abszessbildung

Durch die Entzündung kann sich eine Eiteransammlung bilden. Solche Abszesse müssen je nach Größe und Lage gezielt behandelt werden.

Perforation der Darmwand

In seltenen Fällen kann die Darmwand einreißen. Dies wird als Perforation bezeichnet und stellt einen medizinischen Notfall dar.

Fisteln

Chronische Entzündungen können zur Bildung von Fisteln führen. Dabei entstehen unnatürliche Verbindungen zwischen Darm und anderen Organen oder Geweben.

Darmverengungen

Wiederholte Entzündungen können Narben hinterlassen und zu Verengungen des Darms führen. Diese können Beschwerden wie Blähungen, Schmerzen oder Stuhlveränderungen verursachen.

Divertikulitis Diagnose

Die Diagnose einer Divertikulitis basiert auf den Beschwerden, der körperlichen Untersuchung sowie bildgebenden Verfahren. Ziel ist es, die Entzündung nachzuweisen, den Schweregrad einzuschätzen und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Ärztliches Gespräch und körperliche Untersuchung

Zu Beginn werden die Symptome, ihre Dauer und mögliche Risikofaktoren erfasst. Typische Hinweise sind Schmerzen im linken Unterbauch, Fieber und Veränderungen der Stuhlgewohnheiten.

Bei der körperlichen Untersuchung kann Druckschmerz im betroffenen Darmbereich festgestellt werden. Zusätzlich werden mögliche Anzeichen von Komplikationen beurteilt.

Blutuntersuchungen

Laborwerte können Hinweise auf eine Entzündung liefern. Häufig werden Entzündungsmarker sowie die Anzahl der weißen Blutkörperchen bestimmt.

Diese Untersuchungen unterstützen die Diagnose, ersetzen jedoch keine bildgebenden Verfahren.

Ultraschall und Computertomographie (CT)

Der Ultraschall kann entzündete Darmabschnitte sichtbar machen und wird häufig als erste bildgebende Untersuchung eingesetzt.

Die Computertomographie gilt als besonders wichtig, wenn der Verdacht auf eine komplizierte Divertikulitis besteht. Sie kann Entzündungen, Abszesse, Fisteln oder andere Komplikationen zuverlässig darstellen.

Wann ist eine Darmspiegelung sinnvoll?

Während einer akuten Divertikulitis wird in der Regel keine Darmspiegelung durchgeführt, da die Untersuchung das Risiko von Komplikationen erhöhen kann.

Nach Abklingen der Entzündung kann eine Koloskopie sinnvoll sein, um andere Erkrankungen auszuschließen und den Zustand des Darms genauer zu beurteilen.

Divertikulitis Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem Vorliegen möglicher Komplikationen. Viele unkomplizierte Fälle können konservativ behandelt werden.

Behandlung einer unkomplizierten Divertikulitis

Bei leichten Verläufen stehen meist Ruhe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine individuell angepasste Ernährung im Vordergrund.

Zusätzlich können Schmerzmittel eingesetzt werden, sofern sie ärztlich empfohlen werden.

Wann werden Antibiotika eingesetzt?

Früher wurden Antibiotika bei nahezu jeder Divertikulitis eingesetzt. Heute erfolgt die Entscheidung individueller. Nicht jede unkomplizierte Divertikulitis erfordert automatisch eine antibiotische Behandlung.

Bei ausgeprägten Entzündungen, Risikofaktoren oder komplizierten Verläufen können Antibiotika jedoch sinnvoll sein.

Krankenhausbehandlung bei schweren Verläufen

Bei starken Beschwerden, hohem Fieber, ausgeprägten Entzündungen oder Komplikationen kann eine stationäre Behandlung notwendig werden.

Im Krankenhaus können Flüssigkeitstherapien, Antibiotika und weitere Maßnahmen engmaschig überwacht werden.

Wann ist eine Operation notwendig?

Nicht jede Divertikulitis muss operiert werden. In bestimmten Situationen kann ein chirurgischer Eingriff jedoch die beste Behandlungsoption darstellen.

Operation bei Komplikationen

Eine Operation kann erforderlich sein bei:

  • Darmdurchbruch (Perforation)
  • Großen Abszessen
  • Fisteln
  • Wiederkehrenden schweren Entzündungen
  • Ausgeprägten Darmverengungen

Die Entscheidung erfolgt individuell und berücksichtigt den allgemeinen Gesundheitszustand sowie die Schwere der Erkrankung.

Welche Operationsverfahren gibt es?

Häufig wird der betroffene Darmabschnitt entfernt und die gesunden Darmenden wieder miteinander verbunden. Viele Eingriffe können heute minimalinvasiv durchgeführt werden.

Welche Operationsmethode geeignet ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Leben nach einer Operation

Viele Menschen können nach einer erfolgreichen Operation wieder eine gute Lebensqualität erreichen. Regelmäßige Nachkontrollen bleiben dennoch wichtig.

Divertikulitis Ernährung

Die Ernährung spielt sowohl während einer akuten Entzündung als auch langfristig eine wichtige Rolle.

Ernährung während einer akuten Divertikulitis

Während einer akuten Entzündungsphase kann vorübergehend eine leicht verdauliche Ernährung sinnvoll sein. Ziel ist es, den Darm möglichst wenig zu belasten.

Die genaue Ernährungsempfehlung sollte individuell angepasst werden.

Ballaststoffe nach Abklingen der Entzündung

Nach einer überstandenen Divertikulitis wird häufig eine ballaststoffreiche Ernährung empfohlen. Ballaststoffe können die Darmtätigkeit unterstützen und zur allgemeinen Darmgesundheit beitragen.

Geeignete Quellen sind beispielsweise Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte.

Ausreichend trinken

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Darmfunktion. Besonders bei ballaststoffreicher Ernährung sollte auf genügend Flüssigkeit geachtet werden.

Müssen bestimmte Lebensmittel vermieden werden?

Früher wurde häufig empfohlen, Nüsse, Körner oder Samen zu meiden. Nach heutigem Wissensstand gibt es dafür bei den meisten Betroffenen keine generelle Empfehlung.

Entscheidend sind individuelle Verträglichkeit und ärztliche Beratung.

Kann man einer Divertikulitis vorbeugen?

Eine vollständige Vorbeugung ist nicht immer möglich. Bestimmte Lebensstilfaktoren können jedoch das Risiko positiv beeinflussen.

Ballaststoffreiche Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen kann die Darmfunktion unterstützen und wird häufig zur Vorbeugung empfohlen.

Regelmäßige Bewegung

Körperliche Aktivität kann die Darmgesundheit fördern und gehört zu den wichtigen Bestandteilen eines gesunden Lebensstils.

Gesundes Körpergewicht

Ein normales Körpergewicht kann dazu beitragen, das Risiko verschiedener Erkrankungen des Verdauungssystems zu reduzieren.

Rauchstopp

Der Verzicht auf Rauchen kann sich positiv auf die allgemeine Gesundheit und möglicherweise auch auf den Verlauf einer Divertikulitis auswirken.

Leben mit Divertikulose und Divertikulitis

Viele Menschen leben mit Divertikeln, ohne jemals Beschwerden zu entwickeln. Auch nach einer überstandenen Divertikulitis können viele Betroffene ihren Alltag normal gestalten.

Regelmäßige ärztliche Kontrollen

Je nach Krankheitsverlauf können Nachkontrollen sinnvoll sein. Diese helfen dabei, mögliche Veränderungen oder Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Warnzeichen ernst nehmen

Neue Bauchschmerzen, Fieber, Blut im Stuhl oder starke Verdauungsbeschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden.

Divertikulitis ist eine häufige Erkrankung des Dickdarms, bei der sich kleine Ausstülpungen der Darmwand entzünden. Die Erkrankung tritt vor allem bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters auf und kann unterschiedliche Beschwerden verursachen. Typisch sind Schmerzen im linken Unterbauch, Fieber und Verdauungsprobleme.

Häufig gestellte Fragen

Divertikulitis ist eine Entzündung von Divertikeln, also kleinen Ausstülpungen der Darmwand.

Typische Symptome sind Schmerzen im linken Unterbauch, Fieber, Verdauungsbeschwerden und allgemeines Krankheitsgefühl.

Bei einer Divertikulose sind Divertikel vorhanden, jedoch ohne Entzündung. Divertikulitis bezeichnet die entzündete Form.

Meist im linken Unterbauch, da dort besonders häufig Divertikel entstehen.

Die Diagnose erfolgt durch ärztliche Untersuchung, Laborwerte sowie bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder CT.

Antibiotika werden nicht in jedem Fall benötigt. Die Entscheidung richtet sich nach Schweregrad und individuellem Risiko.

Nein. Viele Fälle können konservativ behandelt werden. Eine Operation wird meist nur bei Komplikationen oder schweren Verläufen erforderlich.

Während eines akuten Schubs wird häufig eine leicht verdauliche Ernährung empfohlen. Langfristig wird meist eine ballaststoffreiche Ernährung empfohlen.

Ja. Einige Betroffene entwickeln wiederkehrende Entzündungen. Regelmäßige Kontrollen und ein gesunder Lebensstil können hilfreich sein.

Unkomplizierte Verläufe heilen häufig gut aus. Komplikationen wie Abszesse oder eine Darmperforation können jedoch schwerwiegend sein.

Bei starken Bauchschmerzen, Fieber, Blut im Stuhl oder einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustands sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen.

Eine ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, Rauchverzicht und ein gesundes Körpergewicht können zur Darmgesundheit beitragen.

* Dieser Inhalt wurde vom Liv Hospital Redaktionsteam erstellt.
* Die Inhalte auf unserer Website dienen ausschließlich Informationszwecken. Für Diagnose und Behandlung wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Auf dieser Seite werden keine Inhalte bereitgestellt, die eine heilende Gesundheitsdienstleistung bei Liv Hospital darstellen.
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