Wirbelsäulengesundheit und Skoliose
Die Wirbelsäulenchirurgie ist ein chirurgisches Fachgebiet, das sich mit der Untersuchung und Diagnose der Wirbelsäule und der mit dem Rückenmark verbundenen Strukturen sowie mit der Durchführung chirurgischer Eingriffe befasst.
Letztes Aktualisierungsdatum 01.06.2026 10:10:18
Die Wirbelsäule ist eine wichtige Struktur, die den Körper stützt, schützt und bewegt. Die Wirbelsäulenchirurgie umfasst Behandlungen von angeborenen Anomalien der Wirbelsäule, Verletzungen nach Traumata, degenerativen Erkrankungen, Tumoren und verschiedenen anderen neurologischen Problemen.
Welche Erkrankungen behandelt die Wirbelsäulenchirurgie?
Die Wirbelsäulenchirurgie ist ein chirurgisches Fachgebiet, das verschiedene Erkrankungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks untersucht, diagnostiziert und behandelt. Diese Erkrankungen umfassen in der Regel Probleme der anatomischen Struktur der Wirbelsäule, des Rückenmarks oder der umliegenden Gewebe.
Nachfolgend finden Sie einige der Erkrankungen, mit denen sich die Wirbelsäulenchirurgie üblicherweise befasst:
- Bandscheibenvorfälle: Austritt der weichen gallertartigen Substanz aus dem Inneren der Bandscheiben. Dies kann Druck auf die Nerven im Bereich der Lenden- oder Halswirbelsäule ausüben.
- Spinalkanalstenose: Verengung des Wirbelkanals, die in der Regel mit degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule im Alterungsprozess verbunden ist.
- Skoliose: Fehlkrümmung der Wirbelsäule. Sie tritt in der Regel bei Jugendlichen auf. Rücken- und Schulterschmerzen werden häufig chronisch beobachtet. In seltenen Fällen können auch Steißbeinschmerzen auftreten.
- Rückenmarkstumoren: Gutartige oder bösartige Tumoren des Rückenmarks. Sie können das Rückenmark oder die Wirbelknochen betreffen.
- Wirbelsäulenfrakturen und -luxationen: Frakturen der Wirbelsäule oder Verrenkungen der Wirbelknochen nach einem Trauma.
- Lordose: Zustand, bei dem die Krümmung der Lendenwirbelsäule (lumbal) oder Halswirbelsäule (zervikal) stärker ausgeprägt ist als normal.
- Angeborene Anomalien: Angeborene Fehlbildungen der Wirbelsäule oder des Rückenmarks, beispielsweise Spina bifida.
- Infektionen der Wirbelsäule: Infektionen, die die Wirbelknochen oder das Rückenmark betreffen, beispielsweise Spondylitis.
- Rückenmarkskompression: Zustände, die das Rückenmark komprimieren, beispielsweise Spinalkanalstenose oder Wirbelsäulentumoren.
- Neurologische Probleme: Nervenkompressionen, Ischias, radikuläre Schmerzsyndrome und Rückenmarksdruck.
- Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule: Bandscheibendegeneration, Osteoarthritis und andere altersbedingte Probleme der Wirbelsäule.
Liv Hospital Wirbelsäulenchirurgie
Die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie des Liv Hospital ist führend bei der effektiven Behandlung von Wirbelsäulenproblemen durch den Einsatz modernster medizinischer Geräte und fortschrittlicher chirurgischer Techniken. Das Expertenteam besteht aus erfahrenen Chirurgen und spezialisierten Pflegekräften, die mit der Komplexität der Wirbelsäulenchirurgie vertraut sind. Mit seinem patientenorientierten Ansatz bietet das Liv Hospital individuelle Lösungen für die Wirbelsäulengesundheit und sorgt für einen komfortablen Behandlungsprozess. Mit technischer Kompetenz, einer starken technologischen Infrastruktur und qualifiziertem Fachpersonal verfolgt das Liv Hospital das Ziel, Patientenzufriedenheit und Gesundheit im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie auf höchstem Niveau zu gewährleisten.