Interventionelle Radiologie

Die interventionelle Radiologie ist ein Fachgebiet, in dem mithilfe bildgebender Verfahren diagnostische und therapeutische Eingriffe durchgeführt werden.

Interventionelle Radiologie

Letztes Aktualisierungsdatum 18.05.2026 15:16:27

Die interventionelle Radiologie ist ein medizinisches Fachgebiet, in dem diagnostische und therapeutische Eingriffe mithilfe bildgebender Verfahren durchgeführt werden. In der interventionellen Radiologie, die von Radiologen durchgeführt wird, kommen moderne Bildgebungstechniken zum Einsatz, um minimalinvasive Verfahren durchzuführen. Minimalinvasive Eingriffe sind im Vergleich zu chirurgischen Operationen häufig weniger belastend und mit geringeren Risiken verbunden.

 

 

Die interventionelle Radiologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das minimalinvasive Techniken zur Diagnose und Behandlung bestimmter Erkrankungen im Körper einsetzt. Aufgrund der geringeren Risiken im Vergleich zu chirurgischen Eingriffen, der kurzen Erholungszeit und der verkürzten Krankenhausaufenthalte wird sie häufig bevorzugt. Bei diesen Techniken werden dünne Instrumente wie Katheter oder Nadeln über kleine Hautschnitte in den Körper eingeführt und gezielt zum betroffenen Gewebe geleitet. Sie kann ergänzend zu chirurgischen Eingriffen oder als Alternative eingesetzt werden. Zu den wichtigsten Techniken der interventionellen Radiologie gehören: 

 

  • Fluoroskopie: Eine Röntgentechnologie mit Echtzeitbildgebung, die zur Führung feiner Katheter oder Nadeln verwendet wird.
  • Ultrasonographie: Eine Technik, die mithilfe von Schallwellen Echtzeitbilder der inneren Organe liefert.
  • CT (Computertomographie): Diese Technik liefert Schnittbilder und ermöglicht detaillierte anatomische Informationen.
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Eine Methode zur Erstellung detaillierter Bilder des Körperinneren mithilfe starker Magnetfelder und Radiowellen.

 

Mithilfe dieser Techniken können verschiedene Erkrankungen diagnostiziert und behandelt werden.

 

Liv Hospital Interventionelle Radiologie

 

Die Radiologieklinik des Liv Hospital bietet mithilfe interventionell-radiologischer Techniken eine nicht-operative Behandlung zahlreicher Erkrankungen – von Hirnaneurysmen bis hin zu Hirntumoren. Nach dem Eingriff können die Patienten direkt entlassen werden.

Die Klinik verfügt über ein hochmodernes Angiographiesystem, das die Eingriffe präzise unterstützt.

In der Klinik wird eine nicht-operative Krampfaderbehandlung mit einer Erfolgsquote von 100 % durchgeführt, wobei die Patienten direkt nach der Behandlung nach Hause entlassen werden.

Nicht-operative Behandlung mit interventioneller Radiologie

Die Abteilung für Interventionelle Radiologie des Liv Hospital ermöglicht die Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, der Leber, der Nieren und anderer Organe ohne chirurgischen Eingriff. Dank minimalinvasiver Verfahren erholen sich Patienten schneller, das Risiko von Schmerzen und Komplikationen wird reduziert und die Dauer des Krankenhausaufenthalts verkürzt.

Moderne Technologie und Ausstattung

Die Abteilung ist mit hochmodernen Geräten wie Angiographiesystemen, Fluoroskopie-, MRT- und CT-Bildgebungssystemen ausgestattet. Diese Technologien gewährleisten höchste Präzision bei sensiblen Eingriffen wie der Behandlung von Hirnaneurysmen oder Gefäßverengungen.

Multidisziplinäre Zusammenarbeit

Die Abteilung für Interventionelle Radiologie arbeitet eng mit Fachbereichen wie Onkologie, Neurologie, Kardiologie und Orthopädie zusammen, um individuelle Behandlungspläne für jeden Patienten zu erstellen. Dieser multidisziplinäre Ansatz ermöglicht eine umfassende Versorgung.

Sichere Behandlung durch ein erfahrenes Team

Das Team aus erfahrenen Ärzten und qualifiziertem medizinischem Personal verfolgt die neuesten Behandlungsprotokolle und unterstützt die sichere Genesung der Patienten. Nach der Behandlung werden die Patienten bei Bedarf durch regelmäßige Nachsorgetermine weiter betreut.

Nicht-operative Krampfaderbehandlung

Liv Hospital ist auch führend in der Behandlung von Krampfadern. Dank der nicht-operativen Behandlungsmethoden können Patienten direkt nach dem Eingriff entlassen werden und rasch in ihren Alltag zurückkehren.

Patientenorientierter Service

Mit modernen Behandlungsmethoden, fortschrittlicher Technologie und einem erfahrenen Expertenteam ist Liv Hospital eine vertrauenswürdige Wahl für Patienten, die eine nicht-operative Behandlung suchen.

 

 

 

 

 

Wichtige Behandlungen und Eingriffe in der Klinik für Interventionelle Radiologie des Liv Hospital

 

Zu den wichtigsten Erkrankungen und Eingriffen, mit denen sich die Klinik für Interventionelle Radiologie des Liv Hospital befasst, gehören:

 

Gefäßerkrankungen

 

  • Angiographie: Darstellung der Blutgefäße und Diagnose von Gefäßverschlüssen.
  • Angioplastie und Stentimplantationen: Erweiterung und Öffnung verengter oder verschlossener Gefäße.
  • Embolisation: Verfahren zur Unterbrechung abnormaler Gefäßbildungen oder zum gezielten Verschluss von Blutgefäßen.

 

Krebserkrankungen

 

  • Radiofrequenzablation: Zerstörung von Tumorgewebe durch Hitze.
  • Transarterielle Chemoembolisation (TACE): Eine Behandlungsmethode insbesondere bei Leberkrebs.

 

Erkrankungen der Gallenwege und der Leber

 

  • Untersuchungen der Gallenblase: Beurteilung von Erkrankungen der Gallenblase.
  • Transhepatische Cholangiographie: Darstellung der Gallengänge und Erstellung einer Operationsplanung.

 

Erkrankungen des Atmungssystems

 

  • Bronchoskopie: Untersuchung der Atemwege und Entnahme von Biopsien.
  • Thoraxdrainage (Pleura-Drainage): Entfernung von Flüssigkeit oder Luft aus dem Brustraum.

 

Erkrankungen der Nieren und des Harnsystems

 

  • Nephrostomie und ureterale Stentimplantationen: Behandlung von Verengungen oder Verschlüssen der Nieren oder Harnleiter.

 

Knochen- und Gelenkerkrankungen

 

  • Vertebroplastie und Kyphoplastie: Behandlung von Wirbelfrakturen.

 

Neurologische Erkrankungen

 

  • Vertebrobasiläre Angiographie: Untersuchung der Blutgefäße im Gehirn.
  • Hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU): Verfahren zur Behandlung von Schlaganfällen und Hirntumoren.

 

Vaskuläre Diagnostik und Behandlungen

 

Stentimplantationen und Angioplastieverfahren (Aorta, Iliakal-, Nieren-, Mesenterial-, Femoral- und Unterschenkelgefäße, obere Extremitäten sowie Dialysefistelstenosen)

Behandlung von Aneurysmen

Präoperative Embolisation hypervaskularisierter Tumoren (Knochenmetastasen, RCC, neurale Tumoren usw.)

Embolisationsbehandlung als minimalinvasive, nicht-operative Option bei symptomatischen Myomen und Adenomyose

 

Gewebebiopsien, Drainagen und RF-Ablationsbehandlungen bei onkologischen Patienten

 

Behandlung lokal fortgeschrittener Lebertumoren

Lokale Tumorablation bei nicht-operablen Patienten (RF-Ablation, Mikrowellenablation, Nanoknife usw.) an Leber, Lunge, Niere und Schilddrüse

Feinnadel- und Tru-Cut-Biopsien sämtlicher Organe (Leber, Niere, Lunge, Knochen, Prostata, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse usw.)

Drainage von Abszessen, Flüssigkeitsansammlungen sowie biliären, urologischen, pleuralen und peritonealen Flüssigkeiten

 

 

 

 

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