Polyneuropathie Symptome: Ursachen, Diagnose und Behandlung
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Was ist eine Polyneuropathie?
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Welche Symptome hat eine Polyneuropathie?
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Erste Anzeichen einer Polyneuropathie
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Neuropathische Schmerzen bei Polyneuropathie
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Ursachen der Polyneuropathie
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Diagnose und Diagnostik bei Polyneuropathie
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Behandlung bei Polyneuropathie
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Unterstützende Maßnahmen im Alltag
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Akupunktur und ergänzende Verfahren bei Polyneuropathie
Wenn die Hände kribbeln, die Füße brennen oder sich die Beine wie taub anfühlen, kann eine Polyneuropathie die Ursache sein. Bei dieser Erkrankung des peripheren Nervensystems ist die Reizweiterleitung gestört. Da die Polyneuropathie-Symptome schleichend beginnen, werden sie anfangs oft übersehen. Eine frühzeitige Erkennung bei Liv Hospital ist jedoch entscheidend, um fortschreitende Nervenschäden zu stoppen.
Was ist eine Polyneuropathie?
Wie entstehen Beschwerden bei einer Polyneuropathie?
Bei einer Polyneuropathie sind mehrere periphere Nerven im Körper geschädigt. Die Reize aus der Umwelt – wie Berührung, Wärme oder Schmerz – gelangen dadurch nur noch fehlerhaft oder gar nicht mehr im Gehirn an.
Unterschied zwischen Polyneuropathie und Polyneuritis
Während die Polyneuropathie der Überbegriff für Nervenschädigungen verschiedenster Ursachen ist, beschreibt die Polyneuritis Symptome, die spezifisch durch eine entzündliche oder infektionsbedingte Reaktion der Nerven hervorgerufen werden.
Welche Symptome hat eine Polyneuropathie?
Die Beschwerden bei Polyneuropathie werden medizinisch in drei Hauptgruppen unterteilt:
Sensible Symptome: Kribbeln, Brennen und Taubheit
Zu den häufigsten Anzeichen zählen Polyneuropathie Gefühlsstörungen. Patienten klagen über ein „Ameisenlaufen“ (Polyneuropathie Kribbeln), ein schmerzhaftes Polyneuropathie Brennen (Burning-Feet-Syndrom) oder eine pelzige Polyneuropathie Taubheit.
Motorische Symptome: Muskelschwäche, Krämpfe und Gangunsicherheit
Lassen die motorischen Symptome der Polyneuropathie nach, bemerken Betroffene eine häufige Polyneuropathie Muskelschwäche (z. B. beim Treppensteigen), schmerzhafte Polyneuropathie Muskelkrämpfe sowie eine ausgeprägte Polyneuropathie Gangunsicherheit, da der Körper den Bodenkontakt nicht mehr richtig erfühlt.
Autonome Symptome: Beschwerden an inneren Organen
Sind die unwillkürlichen Nerven betroffen, treten autonome Symptome der Polyneuropathie auf. Dazu gehören Herzrasen, Magen-Darm-Probleme, Blasenentleerungsstörungen oder starkes Schwitzen.
Polyneuropathie Symptome an Füßen, Beinen und Händen
Typischerweise breiten sich die Beschwerden symmetrisch und „socken-“ oder „handschuhförmig“ aus. Die Polyneuropathie Symptome der Füße und Polyneuropathie Symptome der Beine treten meist zuerst auf, später folgen die Polyneuropathie Symptome der Hände.
Erste Anzeichen einer Polyneuropathie
Warum Beschwerden häufig an den Füßen beginnen
Die längsten Nervenbahnen des Körpers führen bis in die Zehenspitzen. Da sie die weiteste Strecke zur Versorgung zurücklegen müssen, sind sie besonders anfällig für Stoffwechselstörungen und Durchblutungsdefizite. Deshalb zeigen sich die ersten Symptome einer Polyneuropathie fast immer zuerst an den Füßen.
Wann Gefühlsstörungen ärztlich abgeklärt werden sollten
Sobald Missempfindungen oder Taubheitsgefühle länger als ein paar Tage anhalten oder sich ausweiten, ist eine neurologische Untersuchung dringend ratsam.
Neuropathische Schmerzen bei Polyneuropathie
Warum Nervenschmerzen anders entstehen
Normale Schmerzen warnen vor Gewebeschäden (z. B. bei einer Verbrennung). Polyneuropathie Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) entstehen hingegen direkt durch die geschädigte, hyperaktive Nervenfaser selbst, die falsche Alarmsignale feuert.
Brennende, stechende und einschießende Schmerzen
Diese Neuropathie Symptome werden oft als unerträglich, messerstichartig, brennend oder wie elektrische Schläge beschrieben und verstärken sich häufig in der nächtlichen Ruhephase.
Ursachen der Polyneuropathie
| Hauptursache | Krankheitsbild / Typische Anzeichen |
|---|---|
| Diabetes mellitus | Chronisch hoher Blutzucker schädigt Nerven und Gefäße (diabetische Polyneuropathie Symptome). |
| Alkoholmissbrauch | Direktes Nervengift und schlechte Nährstoffaufnahme (alkoholische Polyneuropathie Symptome). |
| Mangelzustände | Insbesondere ein Mangel an Vitamin B12 führt zu Nervenschäden. |
| Kryptogen | In einigen Fällen bleibt die genaue Ursache trotz Diagnostik ungeklärt. |
Neben Diabetes und Alkohol können auch Medikamente (z. B. Chemotherapie), chronische Infektionen oder Autoimmunerkrankungen als Auslöser für Polyneuropathie Ursachen und Symptome infrage kommen.
Diagnose und Diagnostik bei Polyneuropathie
Ärztliches Gespräch und neurologische Untersuchung
Am Anfang der Polyneuropathie Diagnose steht die ausführliche Anamnese. Der Neurologe prüft im Rahmen der Polyneuropathie Diagnostik gezielt die Reflexe, die Muskelkraft sowie das Vibrationsempfinden mithilfe einer Stimmgabel.
Untersuchungen zur Nervenfunktion
Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit (Elektroneurographie, ENG) und die Elektromyographie (EMG) können das Ausmaß der Nervenschädigung exakt bestimmen. Bluttests dienen der Abklärung von Diabetes oder Vitaminmangel.
Behandlung bei Polyneuropathie
Behandlung der zugrunde liegenden Ursache
Die ursächliche Polyneuropathie Behandlung hat oberste Priorität. Bei der Therapie der diabetischen Polyneuropathie steht die optimale Blutzuckereinstellung im Fokus. Bei der alkoholischen Polyneuropathie-Therapie ist der strikte Verzicht auf Alkohol der entscheidende Faktor.
Behandlung von Schmerzen und Gefühlsstörungen
Klassische Schmerzmittel helfen bei Nervenschmerzen meist nicht. Stattdessen werden spezielle Medikamente wie Antikonvulsiva oder Antidepressiva eingesetzt, welche die Schmerzweiterleitung im Nervensystem dämpfen.
Physiotherapie bei Gangunsicherheit und Sturzrisiko
Eine gezielte **Physiotherapie und regelmäßiges Gleichgewichtstraining** helfen, die Mobilität zu stabilisieren und die Sturzgefahr im Alltag effektiv zu senken.
Unterstützende Maßnahmen im Alltag
- Sorgfältige Fußpflege: Da das Schmerzempfinden reduziert ist, müssen die Füße täglich auf kleine Verletzungen oder Druckstellen kontrolliert werden.
- Schutz vor Extremen: Vorsicht bei heißem Badewasser oder Wärmflaschen, um unbemerkte Verbrennungen zu vermeiden.
Akupunktur und ergänzende Verfahren bei Polyneuropathie
Ergänzende Methoden wie die **Akupunktur oder die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)** können helfen, die Durchblutung anzuregen und die Schmerzwahrnehmung positiv zu beeinflussen. Sie dienen als Unterstützung, können die schulmedizinische Basistherapie jedoch nicht ersetzen.
Häufig gestellte Fragen
Typisch sind Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle, Nervenschmerzen, Muskelkrämpfe sowie Gangunsicherheit.
Meist beginnt es mit einem leichten, langanhaltenden Kribbeln oder einem pelzigen Gefühl in den Zehen und Füßen.
Die Nervenbahnen zu den Füßen sind die längsten im Körper und reagieren am empfindlichsten auf Durchblutungs- oder Stoffwechselstörungen.
Dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt die feinen Nerven. Dies äußert sich meist durch ein brennendes Gefühl an den Füßen, das sich nachts verschlimmert.
Neben ausgeprägter Taubheit und Schmerzen kommt es hier besonders häufig zu motorischen Ausfällen wie Muskelschwäche und Wadenkrämpfen.
Durch eine neurologische Untersuchung (Prüfung von Reflexen und Vibration), Bluttests sowie Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit (ENG).
Durch die Therapie der Grunderkrankung (z. B. Diabetes-Einstellung), spezielle Medikamente gegen Nervenschmerzen sowie begleitende Physiotherapie.
Hier helfen neurologische Medikamente, welche die Reizweiterleitung hemmen, ergänzt durch TENS-Therapie oder Akupunktur.
Sobald diese Missempfindungen ohne erkennbaren Grund auftreten, symmetrisch verlaufen oder sich weiter ausbreiten, sollte ein Neurologe aufgesucht werden.
Eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, bei der mehrere Nerven im Körper geschädigt sind, was zu Gefühlsstörungen und Muskelschwäche führt.
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